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Mitverschulden

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Wenn ein Schaden von dem Geschädigten durch sein Verhalten mitverursacht wurde und ihn daran ein Verschulden trifft, kann dies zu einer Minderung oder zum Ausschluss seiner Schadensersatzansprüche führen.

 

§ 254 BGB führt hierzu aus:


(1) Hat bei der Entstehung des Schadens ein Verschulden des Beschädigten mitgewirkt, so hängt die Verpflichtung zum Ersatz sowie der Umfang des zu leistenden Ersatzes von den Umständen, insbesondere davon ab, inwieweit der Schaden vorwiegend von dem einen oder dem anderen Teil verursacht worden ist.

(2) Dies gilt auch dann, wenn sich das Verschulden des Beschädigten darauf beschränkt, dass er unterlassen hat, den Schuldner auf die Gefahr eines ungewöhnlich hohen Schadens aufmerksam zu machen, die der Schuldner weder kannte noch kennen musste, oder dass er unterlassen hat, den Schaden abzuwenden oder zu mindern. Die Vorschrift des § 278 findet entsprechende Anwendung.

 

Für die Haftung nach dem Straßenverkehrsgesetz enthalten § 9 StVG und § 17 StVG entsprechende Regelungen.

Bei Verkehrsunfällen ist das Mitverschulden ein wichtiger Aspekt für die Bildung der Haftungsquote.

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