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Darstellungsmangel

OLG Jena – Beschluss vom 25.04.25

1. Wird in einem Bußgeldverfahren ein Sachverständigengutachten eingeholt, obwohl ein standardisiertes Messverfahren verwendet wurde, so muss das Urteil erkennen lassen, aus welchem konkreten Anlass und zu welchem Beweisthema die Begutachtung erfolgte. Andernfalls fehlt es an der für eine Überprüfung erforderlichen Darstellungsdichte.
2. Die erstmalige Anordnung eines Fahrverbots durch das Gericht setzt zwingend einen rechtzeitigen Hinweis auf diese mögliche Nebenfolge voraus. Unterbleibt ein solcher Hinweis, ist die Entscheidung insoweit verfahrensfehlerhaft – auch dann, wenn der Betroffene in der Hauptverhandlung nicht anwesend war

Geld

OLG Düsseldorf: Höhere Anforderungen an die Feststellung wirtschaftlicher Verhältnisse bei Geldbußen über 250 Euro

Das Oberlandesgericht (OLG) Düsseldorf hat mit Beschluss vom 27.08.2024 (Az.: 2 ORbs 83/24) erneut klargestellt: Bei der Festsetzung von Geldbußen über 250 Euro sind in der Regel genauere Feststellungen zu den wirtschaftlichen Verhältnissen des Betroffenen… mehrOLG Düsseldorf: Höhere Anforderungen an die Feststellung wirtschaftlicher Verhältnisse bei Geldbußen über 250 Euro