• 0201 - 37 97 804
  • info@kanzlei-heskamp.de

Entscheidungen zum Personenschaden - HWS-Distorsion

Stern inaktivStern inaktivStern inaktivStern inaktivStern inaktiv
 

 

  • LG Nürnberg-Fürth - Urteil vom 27.11.15: Die als Beweis angebotene Einholung eines medizinischen Sachverständigengutachtens ist ausnahmsweise nicht erforderlich, wenn der Parteivortrag keine verwertbaren Anknüpfungstatsachen enthält und sich auf ein ärztliches Attest mit der Angabe "HWS-Distorsion" beschränkt.
  • BGH - Urteil vom 08.07.08: Auch durch eine Frontalkollision mit geringer Geschwindigkeitsänderung kann ein HWS-Schleudertrauma hervorgerufen werden. Es kommt auf die Umstände des Einzelfalls an, eine generelle "Harmlosigkeitsgrenze" existiert nicht. Das Gericht ist auch nicht verpflichtet, zum Nachweis des Eintritts eines HWS-Schleudertraumas stets ein unfallanalytisches Rekonstruktionsgutachten einzuholen.
  • BGH - Urteil vom 28.01.03: Allein der Umstand, daß sich ein Unfall mit einer geringen kollisionsbedingten Geschwindigkeitsänderung ("Harmlosigkeitsgrenze") ereignet hat, schließt die tatrichterliche Überzeugungsbildung nach § 286 ZPO von seiner Ursächlichkeit für eine HWS-Verletzung nicht aus.

 

Please publish modules in offcanvas position.